Eßl: Salzburger Agrar-Marketing-Mittel müssen für
Salzburger bäuerliche Produkte verwendet werden!


„Ich finde es zumindest merkwürdig, wenn die Landeshauptfrau haben will, dass Salzburger Steuergelder aus dem Salzburger Agrar-Marketing-Topf für oberösterreichische Milch verwendet werden sollen. Die Milch für die Marke ,A faire Milch’ kommt nämlich aus Oberösterreich und wird in Aspach im Bezirk Braunau abgefüllt. Die von der Landeshauptfrau in Aussicht gestellten 100.000 Euro würden dem Salzburger Agrar Marketing und damit den Salzburger Bauern für eine Reihe von guten gemeinsamen Vermarktungs-Initiativen von Landwirtschaft und Verarbeitern fehlen“, so LK-Präsident Franz Eßl.
 
Eßl erinnert ferner daran, dass Burgstaller trotz anderer Aussagen noch immer Milch aus dem Ausland in den Landeskrankenanstalten haben will. Die Landeshauptfrau gibt zwar vor, für die Bauern zu sein, handelt aber konsequent anders“, so Eßl.
 
„Die Salzburger Bauern werden noch immer von der Landeshauptfrau stiefmütterlich behandelt“, erinnert Präsident Eßl an verschiedene Versuche, am Eigentumsrecht zu rütteln. „Immerhin hätte Burgstaller fünf Jahre Zeit gehabt, um die Landwirtschaft für sich zu entdecken. Es mutet eigenartig an, dies wenige Tage vor der Landtagswahl in einer Weise zu tun, die schlechthin einem Stimmenfang gleichkommt“, so Präsident Franz Eßl.