LWK-Präsident zum
Unterschied von Landwirtschaftspolitik ÖVP –
SPÖ:
Franz Eßl:
ÖVP hat 7 Millionen Euro für Salzburger Milchbauern
durchgesetzt!
„Während sich die Salzburger Landeshauptfrau
Gabriele Burgstaller
medial feiern lässt, indem sie den Milchbauern in
Österreich 100.000
Euro verspricht, hat die ÖVP bereits gehandelt“,
verweist der
Salzburger Landwirtschaftskammerpräsident Abg.z.NR Franz
Eßl auf das
50-Millionen-Euro-Milchpaket von Josef Pröll. 26 Millionen
Euro an
Milchkuhprämie werden demnach an alle Milchbauern aufgeteilt.
Allein
aus diesem Titel werden für die Salzburger Milchbauern rund
zwei
Millionen Euro zur Verfügung stehen. Auch die neue Weide- und
Auslaufprämie, die den Salzburger Milchbauern zugute kommt und
mehr als
fünf Millionen Euro ausmacht, wird in einem großen
Ausmaß von den
Milchbauern genutzt! „Mit diesen sieben Millionen Euro wird
den
Salzburger Milchbäuerinnen und –bauern
geholfen“, erinnert Franz Eßl an
den Wahlgag der Landeshauptfrau, Gelder aus dem Salzburger
Agrarmarketingtopf, welche unter Verantwortung von Landesrat Sepp Eisl
stehen, an Milchbauern in Österreich verteilen zu
wollen.
„Mit
Wahlversprechen und netten Briefchen, die an Vranitzky und Gusenbauer
erinnern, die ohnehin schwierige Lage der Bäuerinnen und
Bauern
auszunutzen, ist nur eine billige Art, um auf populistischen
Stimmenfang zu gehen“, zeigt sich Franz Eßl
enttäuscht vom anbiedernden
Verhalten der Landeshauptfrau. „Dennoch bin ich
überzeugt, dass sich
die Bäuerinnen und Bauern nicht blenden lassen und den
Unterschied von
sieben Millionen Euro, die bereits für sie ausverhandelt sind
und jenen
100.000 Euro, die zum Großteil anderen Milchbauern zugute
kommen,
erkennen.“ Für landwirtschaftliche Familienbetriebe
ist es wichtig,
nicht nur in Wahlzeiten an Landwirtschaftspolitik zu denken sondern
tagein tagaus vorausschauend und kompetent zu handeln. „Frau
Burgstaller schickt heimisches Geld an die anderen
Bundesländer,
während die ÖVP und der Bauernbund Gelder aus
Brüssel und Wien nach
Salzburg holen! Diese Art macht wahrlich den Unterschied“,
schloss
Eßl.