Tage der offenen
Gartentür am Samstag, 27. und Sonntag, 28. Juni
Franz Eßl:
„Obst- und Gartenbau ist ein wichtiger Teil unserer
Kultur“
Am
27. und 28. Juni findet jeweils von 9 bis 16 Uhr zum zweiten Mal im
Land Salzburg der „Tag der offenen
Gartentür“ statt. Es ist dies eine
gemeinsame Initiative des Landesverbandes für Obstbau, Garten-
und
Landschaftspflege Salzburg und der örtlichen Gartenbauvereine,
die
wiederum Gärten ihrer Mitglieder für diese Aktion
ausgesucht und
gemeldet haben.
„Die wunderbare Ideenwerkstatt ,Garten’ mit
ihren vielen Nutzungsmöglichkeiten, Form- und Stilbildungen
ist ein
wertvoller Teil unserer Salzburger Kulturlandschaft. Es sind kleine
Gartenparadiese, die aus Liebe an der Natur geschaffen wurden. Gerade
die Vielfalt der Gärten, die abhängig von der
Persönlichkeit der
Besitzer immer auch Ausdruck ihrer Lebensphilosophie sind, ist
faszinierend und macht den Reiz dieser Veranstaltung aus“, so
Präsident
Franz Eßl anlässlich der Tage der offenen
Gartentür 2009.
In Salzburg öffnen diesmal 23 private und
öffentliche Gärten ihre Türen für
interessierte Gartenfreunde. Die
Auswahl der Gärten spiegelt ein breites Spektrum der
Gartenkultur in
Salzburg wider. Die bunte Palette reicht vom Botanischen Garten
über
Klostergärten, bäuerliche Obst- und
Gemüsegärten bis hin zum Erlebnis-
und Erholungsgarten, gefüllt mit vielerlei Stauden, und reich
geschmückten Bauernhäusern.
Sie verweisen auf Möglichkeiten, wie man
kleine Gartenflächen nutzen und gestalten kann.
Höhepunkte sind aber
auch Beispiele von Wasser im Garten, Kräuter, Stauden und
Sommerblumen
sowie Kübelpflanzen. Selbst Kunst im Garten mit vielen
ausdrucksvollen
Skulpturen kann an diesen Tagen erlebt werden. Des Weiteren kommt auch
der Gemüsebau und vor allem auch der Selbstversorgerobstbau
nicht zu
kurz.
Eßl: „Jeder gestaltet entsprechend seiner
persönlichen
Neigungen, seinem fachlichen Wissen und seiner Kreativität den
Garten
auf seine Weise. Dabei ist die Vielfalt ein wesentlicher Bestandteil
der Gartenkultur. Gärten sind intime Bereiche, in denen der
Mensch in
dieser hektischen Zeit auch Ruhe und Erholung findet. Die
Gärten haben
daher auch immer schon eine soziale Bedeutung, indem sie der Erholung,
dem Spiel und der Entspannung dienen“, so der
LK-Präsident.
Eßl
abschließend: „Gärten sind gerade in der
heutigen Zeit, wo zumeist das
Motto schneller, besser und größer vorherrscht,
wichtiger denn je. Die
Gartenarbeit lenkt von der Hektik des Alltags ab und führt zu
einer
schnelleren Regeneration. Gärten erweitern den Wohnbereich und
bauen
soziale Spannungen innerhalb der Familie ab. Der Garten ist die erste
Berührung eines Kindes mit dem Leben in der Natur, sie haben
auch eine
ökologische Bedeutung und bieten in ihrer Vielfalt Lebensraum
für eine
Unzahl von Tieren und Pflanzen.“