Franz Eßl: Kindersklaverei braucht Sensibilität und konkrete Hilfe!
Wenn Kinder als Sklaven gehalten werden, braucht es die Sensibilität der Weltöffentlichkeit und konkrete Hilfe für die Betroffenen. In einem Entschließungsantrag werden heute, Freitag, im Plenum des Nationalrates Maßnahmen gegen Kindersklaverei erörtert. Der ÖVP-Abg. Franz Eßl begrüßt diesen Beschluss im Menschenrechtsausschuss und erinnert im Rahmen seines Debattenbeitrages an das konkrete Hilfsangebot für die Bauern in Haiti. „Die vom Erdbeben massiv zerstörte Insel braucht unsere Unterstützung, um die Haupteinnahmequelle Landwirtschaft wieder rasch aufbauen zu können. Denn Hunger und Armut sind auch eine Hauptursache für Sklaverei“, verweist Eßl auf das Projekt „Wir bauen Leben - Die österreichische Landwirtschaft hilft“ vom Hilfswerk Austria, das auch von den Landwirtschaftskammern unterstützt wird. „Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit sind mit ein Grund, warum nach wie vor Kinder in ärmeren Ländern als billige Haushaltssklaven gehalten bzw. verschleppt oder verkauft werden“, hofft Eßl auf die Spendenbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher beim „Projekt Landwirtschaft“ vom Hilfswerk Austria. In einer ersten Phase sollen damit 1.000 Bauernfamilien in Haiti mit Saatgut, Dünger, Futtermittel und landwirtschaftlichen Geräten unterstützt werden. „Das ist Hilfe zur Selbsthilfe, die auch den notleidenden Kindern wieder Zukunft schenkt“, schloss Eßl.