Presseaussendung:
Eßl: Sturmschäden durch Kyrill werden abgegolten
Landwirtschaftskammerpräsident erfreut über finanzielle Hilfe für die Betroffenen

Über 100 Millionen Euro Schaden hat Kyrill Mitte Jänner in Österreich angerichtet. Allein in Salzburg liegen rund 250.000 Festmeter Holz am Boden. Damit sind etwa 15 Prozent des Jahres-Einschlages in Salzburg betroffen. Für den Salzburger Abgeordneen zum Nationalrat und Landwirtschaftskammerpräsidenten Franz Eßl war es daher notwendig, rasch Mittel zur Abgeltung der Schäden den Betroffenen zur Verfügung zu stellen. „Mit 50 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds hat das Parlament rasch reagiert“, verweist Eßl auf den heutigen Beschluss im Nationalrat. 

Dürre, Hochwasser und orkanartige Stürme haben in den letzten Jahren viel Schaden in der Land- und Forstwirtschaft angerichtet. „Naturkatastrophen sind nicht kalkulierbar. Sie treffen die Menschen unmittelbar und vernichten nicht nur landwirtschaftliche Nutzfläche sondern gesamte Existenzen“, verweist Eßl etwa auf den Dürresommer 2006 und die darauffolgenden Hochwasser. „Ich habe mich daher massiv dafür eingesetzt, dass auch den betroffenen Vieh- und Grünlandbauern Unterstützung für Schäden aus dem letzten Jahr gewährt wird“, sagt Eßl weiter. Viele Bauern haben nämlich große Mengen an Ernteausfall durch Zukauf ersetzen müssen. Allein in Salzburg waren im Vorjahr einige Hundert bäuerliche Betriebe davon betroffen. Vom Bund werden im Katastrophenfonds 1,25 Millionen Euro als finanzielle Hilfe zur Verfügung gestellt. Mit der Verlängerung des Hochwasseropferentschädigungsgesetzes wird zudem garantiert, dass alle noch offenen Anträge mit einer Entschädigung rechnen können „Der Beschluss im Budgetaus schuss war einstimmig“, zeigt sich Eßl über die breite parlamentarische Unterstützung der Land- und Forstwirte erfreut. 

Klimaschutz geht uns alle an 
Widrige Witterungsverhältnisse, warme Winter, Dürre und Hochwasser im Sommer und orkanartige Niederschläge als Folge von Umweltverschmutzung und Klimaveränderung müssen ein globales Umdenken zur Folge haben. „Denn nicht nur die Landwirte haben mit den Folgen zu kämpfen sondern jeder einzelne“, fordert Eßl ein gemeinsames und Partei übergreifendes Nachdenken über effiziente Klimaschutzmaßnahmen. „Dazu gehört auch der internationale Flug- und Schiffsverkehr“, unterstützt Franz Eßl die Forderung von Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll nach einer europaweiten Besteuerung von Kerosin und Treibstoff für Schifffahrt.

Rückfragehinweis: Martina Kern, Parlamentarische Mitarbeiterin von NR Franz Eßl
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