Enorme
Schäden durch Rotwild - Eßl fordert
Maßnahmen
„Ich
bin schockiert über das enorme Ausmaß an
Schälschäden“, so reagierte
Präsident Franz Eßl nach einem Lokalaugenschein mit
Grundeigentümern
und örtlichen Vertretern der Bauernschaft im Raurisertal.
Flächige
Schälschäden, welche durch
überhöhte Wildbestände hervorgerufen wurden,
haben katastrophale Zustände angenommen. Schätzungen
der Bauern zufolge
liegt der Wildstand weit über den bei
Winterfütterungen gezählten rd.
1.500 Stück. Eine rasche Reduktion auf mindestens die
Hälfte ist
unausweichlich, um die ohnehin bereits durch Sturm und Wind
geschädigten Wälder zu retten bzw. eine
Verjüngung und Wiederbewaldung
voranzutreiben.
Präsident Eßl teilt die Besorgnis der
örtlichen Bauernschaft und fordert daher, dass im laufenden
Jagdjahr
nicht nur der Mindestabschuss getätigt wird, sondern dass die
Jäger den
über Jahre angewachsenen Wildbestand auf ein
verträgliches Maß
reduzieren. „Nur durch eine rasche und konsequente Umsetzung
der
Möglichkeiten des Salzburger Jagdgesetzes kann der Situation
entsprochen werden. Dazu gehört auch eine
großflächige Anwendung der
Bestimmungen über waldgefährdende
Wildschäden“, so Eßl.
In einem
Brief an die Salzburger Jägerschaft macht Präsident
Eßl auf den
besorgniserregenden Zustand der Wälder im Raurisertal
aufmerksam und
ersucht um ein konsequentes Vorgehen zur Reduktion des Wildstandes.