Die „Petition für ein wolfsfreies Salzburg“ unterzeichnet vom Salzburger Schaf- und vom Rinderzuchtverband, wurde einstimmig für weitere Beratungen dem Landwirtschaftsausschuss im Nationalrat zugewiesen. Mit der Ausbreitung der Wölfe auch in unserem Bundesland ist eine Weidewirtschaft, wie wir sie heute betreiben und gesellschaftspolitisch wollen, in Zukunft nicht mehr möglich. Denn im Petitionsausschuss, der ausschließlich der Vorbehandlung von Themen dient, sind keine Gesetzesbeschlüsse möglich.

 

Weidewirtschaft in Gefahr

Im Bundesland Salzburg sind jährlich rund 100.000 Rinder, 35.000 Schafe und Ziegen und 5.000 Pferde auf der Weide beziehungsweise auf Almgrundstücken. Weidewirtschaft bedeutet hochwertige Lebensmittel. Weidewirtschaft bedeutet Kulturlandschaft und Erholungsraum für Gäste und Einheimische. Derzeit gibt es 20 bis 25 Wölfe in Österreich. Die jährliche Zuwachsrate beträgt 30 Prozent, in 15 Jahren könnten realistisch betrachtet 50 bis 500 Individuen vorhanden sein. Der Wolf hat keine natürlichen Feinde. Er wird auch in die städtischen Bereiche vordringen und wenn er in Bedrängnis kommt, dann wird er sich wehren. Aggressionen dem Menschen gegenüber wollen wir auf alle Fälle von vornherein vermeiden.

 

Einige glauben immer noch, der Wolf ist ein Kuscheltier. Andere sehen wirklich ein ernstes Problem, vor allem diejenigen, die von der Viehwirtschaft leben müssen. Deshalb unterstütze ich die Forderung nach wolffreien Zonen in Europa. Der Wolf ist nicht vom Aussterben bedroht, aber er wird das Gesicht unseres Landes verändern!

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