Straßburg:
Präsident Eßl plädiert für
Beibehaltung der Quoten
In einem persönlichen Gespräch während des Kongresses konnte Präsident Franz Eßl der Kommissarin für Landwirtschaft, Mariann Fischer Boel, einige wichtige Anliegen der Salzburger Bauern näher bringen.
So betonte Eßl gegenüber Fischer Boel, dass sich die von Umweltorganisationen in das künftige Österreichische Programm für die Ländliche Entwicklung hineinreklamierte 5%-Regelung im Grünland völlig konträr zu einer von der Kommission beabsichtigten Verwaltungsvereinfachung verhalte. Die Gesellschaft müsse auch überzeugt werden, dass es neben der Produktion von Lebensmitteln auch ein Produkt Kulturlandschaft gebe, das von der öffentlichen Hand abzugelten sei.
„Eine wesentliche Forderung unserer Bauern ist die Beibehaltung der Quotenregelung auch über 2015 hinaus, weil eine Abschaffung einen noch stärkeren Preisdruck am Markt zur Folge hätte“, argumentierte Präsident Eßl in der Plenardebatte. Maßgebliche Länder in Europa treten allerdings für die Abschaffung der Milchquoten ein.