Ein modernes und zeitgemäßes Tierschutzgesetz braucht Regelungen, die das allgemeine Tierwohl als oberstes Ziel haben und eine praxisbezogene Umsetzung ermöglichen müssen. Mit dem Beschluss der Novelle des Tierschutzgesetzes im heutigen Gesundheitsausschuss ist dies nach ausführlichen Verhandlungen unter Einbeziehung zahlreicher Organisationen und Experten gelungen.

Vor allem – aber nicht nur – im Nutztierbereich gilt es neben wissenschaftlichen Erkenntnissen immer auch die Praxistauglichkeit bei der Weiterentwicklung von Tierwohlmaßnahmen im Auge zu behalten. Denn es braucht bei allen Neuerungen in erster Linie die breite Akzeptanz der einzelnen Tierhalter. Persönliche Motivation und Überzeugungsarbeit sind der beste Tierschutz. Bäuerinnen und Bauern weisen die höchste Tierhaltungskompetenz auf. Schließlich leben sie vom verantwortungsvollen Umgang mit ihren Tieren!  Ich lasse mir daher die Tierhaltungskompetenz der Bäuerinnen und Bauern nicht streitig machen.

Mit der Novelle des Tierschutzgesetz werden wir diesen Herausforderungen mit zeitgemäßen Maßnahmen gerecht. Etwa die Klarstellung bei der Anbindehaltung, die vernünftige Lösung in der viel diskutierten Katzenfrage und das Verbot des Feilbietens im Internet sind nur einige Punkte. Damit können wir den illegalen Welpenhandel bekämpfen.

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