Im Rahmen der Plenarsitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) in Straßburg wurde der jesidischen Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad der vierte Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis übergeben. Ich traf die erst kürzlich ernannte „Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen für die Würde der Opfer von Menschenhandel“ bei der Preisverleihung: „Sie hat unheimlich viel Mut gezeigt und ich bewundere ihr Engagement gegen Versklavung und Menschenhandel von Frauen und Kindern, die vom sogenannten Islamischen Staat entführt werden.“

2014 wurde Nadia Murad im Alter von 21 Jahren vom IS gemeinsam mit Tausenden anderen Frauen und Kindern im Nordirak entführt und drei Monate als Sklavin gehalten, bis ihr die Flucht nach Deutschland gelang. Der Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis wird für herausragendes Engagement der Zivilgesellschaft zur Verteidigung der Menschenrechte vergeben.

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