Unhaltbare Schuldzuweisungen der SPÖ sind Wahlkampfgetöse
        SPÖ verunsichert mit Falschinformation

Als bewusste Falschinformation und Wahlkampfgetöse der SPÖ bezeichnet der Salzburger Bauernbundobmann Abg z. NR Franz Eßl die jüngsten Anschuldigungen des SPÖ-Agrarsprechers Robert Zehentner. Demnach sei der Bauernbund hauptverantwortlich für den Preisverfall bei Milch. „Diese unhaltbaren Schuldzuweisungen weise ich auf das Schärfste zurück“, unterstreicht Eßl. „Grund für den Preisdruck ist vielmehr die Entwicklung auf den internationalen Märkten – verstärkt durch Medienkampagnen der Arbeiterkammer und der SPÖ. Diese haben bewirkt, dass Handelsketten ausländische Billigprodukte ins Sortiment genommen haben und österreichische Produkte verdrängt wurden“, erklärt der Bauernbundobmann.

„Grundsätzlich stehe ich zu einer Mengensteuerung, diese muss aber europaweit erfolgen. Der Bauernbund hat immer für den Erhalt der Quote gekämpft und ohne den Bauernbund gebe es die Quote längst nicht mehr. Mit dem Verbündeten Franz Fischler ist es uns gelungen, die Quote über 2006 europaweit hinaus zu erhalten und die Regelung bis 2014/15 zu verlängern“, so Eßl. Die heimischen Bauernbund-Agrarpolitiker haben sich auch in den jüngsten Verhandlungen rund um den Health Check bis zum Schluss mit voller Kraft für den Erhalt der Quote eingesetzt, aber die Mehrheiten in Europa haben anders entschieden.

„Ich bin gerne bereit agrarpolitische Nachhilfe zu geben“, kontert Eßl weiter in Richtung Zehentner. „Der Beschluss zur zweiprozentigen Quotenerhöhung erfolgte bereits im ersten Halbjahr 2008 einstimmig im nationalen Parlament – also auch mit der Stimme der SPÖ-Abgeordneten. Anscheinend wurde Zehentner von seiner Parteizentrale in Wien nicht ausreichend informiert“, mutmaßt der Bauernbundobmann, „denn sonst wäre Zehentners Vorschlag nicht möglich, die Milchbauern zu befragen, ob die zweiprozentige Quotenerhöhung zugeteilt werden soll, obwohl diese bereits seit dem vergangenen Jahr zugeteilt ist“, stellt Eßl abschließend unmissverständlich klar.